Der Harzer Klosterwanderweg erwartet Sie!

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"Engelsbänke" für den Harzer Klosterwanderweg

Spätestens seit Hape Kerkelings Bucherfolg „Ich bin dann mal weg“  liegt Pilgern im Trend. Diese Form des Wanderns ist Erholung für Körper und Seele und bietet einen Ausgleich zum oft hektischen Alltag. Im Harz befinden sich viele gut erhaltene Klöster und Kirchen, teilweise mit bedeutenden Kirchenschätzen. Der Harzer Klosterwanderweg verbindet auf insgesamt fast 64 Kilometern diese architektonischen Zeitzeugen miteinander und lässt Pilgerwanderer Ruhe und Klarheit finden.

Im Rahmen einer Projektgruppe aus Touristikern, Pilgerführern und Kirchenvertretern entstand die Idee, 15 „Engelsbänke“ entlang des Harzer Klosterwanderweges aufzustellen, um so den Wanderweg  noch attraktiver zu gestalten und Pilger und Wanderer zu inspirieren. Die einzigartigen Holzbänke, die es so in dieser Form noch nicht gibt,  werden von der Jugendwerkstatt der Goslarschen Höfe in Handarbeit produziert. Außerdem werden die Bänke mit individuellen Segensworten und einem QR-Code mit Informationen zum Weg und Ort versehen. Der Entwurf der Bänke stammt von dem Blankenburger Holzkünstler Werner Fleck.

Gefördert wurde das Projekt mit freundlicher Unterstützung der Klosterkammer Hannover, die maßgeblich zur Realisierung des Projektes beigetragen hat sowie durch die Ev.-Luth. Propstei Goslar und weiteren Privatspendern. „Wir haben das Projekt gerne gefördert, weil der Weg mit Grauhof und Wöltingerode zwei wichtige Klosteranlagen verbindet, die zum kulturellen Erbe gehören, das der Klosterkammer Hannover anvertraut ist“, sagt Hans-Christian Biallas, Präsident der Klosterkammer Hannover. Federführend umgesetzt wurde die Idee durch das persönliche Engagement des Pfarrer-Ehepaars Lundbeck (Pfr. i.R.).

 

Foto: Tourismus GmbH Ilsenburg