Kloster St. Marien Quedlinburg

Kloster St. Marien – Überreste einer beeindruckenden ottonischen Basilika

 Eingebettet auf dem Quedlinburger Münzenberg, direkt gegenüber dem Schlossberg, stiftete 986 Äbtissin Mathilde für das Seelenheil ihres früh verstorbenen Bruders, Kaiser Ottos II. das Marienkloster. Die Kirche wurde mit Gründung des Benediktinerinnenklosters errichtet und bestand bis in das Jahr 1536. Bis zu den Unruhen des Bauernkrieges 1525 lebten hier Benediktinerinnen, nach den Plünderungen verfielen die verlassenen Gebäude.

Noch heute lassen sich im Museum St. Marien alle Elemente einer ottonischen Basilika mit Apsis Querhaus, dreischiffigem Langhaus und Westbau ablesen. Trotz ihrer kleineren Dimensionen gehört sie mit der Stiftskirche auf dem Schlossberg und St. Wiperti zu den wichtigsten ottonischen Gebäuden der Stadt.

Die Reste des ehemaligen Klosters verschwanden im Gewirr winziger Fachwerkhäuschen, die bis heute den besonderen Charme des Münzenberges ausmachen.

 Kloster St. Marien Quedlinburg

 

 

 

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten:

ganzjährig

täglich 10:00 bis 17:00 Uhr

 

Eintritt kostenfrei, Spende erbeten

 

Münzenberg 4, 06484 Quedlinburg

http://www.klosterkirche-muenzenberg.de/

 

 

Straße der Romanik

Die Straße der Romanik ist die beliebteste Tourismusroute in Sachsen-Anhalt. Entlang dieser lassen 88 Originalschauplätze die Geschichte des frühen Königs- und Kaisertums aufleben. Das Kloster St. Marien gehört seit 2017 ebenfalls zu dieser Route. Quedlinburg präsentiert sich somit mit insgesamt vier Bauwerken.

Führungen auf durch das Museum St. Marien sowie über den Münzenberg sind bei der Quedlinburg-Information der QTM GmbH buchbar unter:

Telefon: 03946 905-620 oder über stadtfuehrungen@quedlinburg.de

www.quedlinburg.de